Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Heilmethode, die alle Gewebe im menschlichen Organismus wie z.B. die Knochen, Muskeln, Organe, Gefäße, Nerven in ihren gegenseitigen Abhängigkeiten und ihrem Zusammenspiel versteht.

Funktionsstörungen in den Geweben werden durch einen Befund diagnostiziert. Zu diesem Befund gehören eine ausführliche Anamnese, ein Sicht- und Mobilitätsbefund sowie spezifische Tests.

 

Geschichte der Osteopathie

Am 22.6.1874 schlug die Geburtsstunde der Osteopathie. An diesem Tag entwickelte Andrew Taylor Still (1828-1927) seine Vision der “puren” Anatomie des Menschen und seines perfekten Rhythmus. Still war als Chirurg 10 Jahre im amerikanischen Bürgerkrieg tätig. Durch diese Erfahrungen und sein ausführliches Studium der Anatomie entwickelte er seine Kenntnisse über den Körper als Einheit.

Seine Einsichten bilden bis heute das Fundament der Osteopathie. Sie beinhalten folgende Kernaussagen:

  1. Es bestehen Wechselwirkungen zwischen Struktur und Funktion bzw. “Die Funktion formt die Struktur”.
  2. Der menschliche Körper verfügt über die Fähigkeit zur Selbstregulation und über Selbstheilungskräfte.
  3. Der gesamte Organismus ist als Einheit zu betrachten.
  4. Die Durchblutung aller Gewebe ist wichtigste Grundlag für die Regeneration.

 

Teilbereiche der Osteopathie

Seither hat sich die Osteopathie entwickelt und steht auf drei wesentlichen Säulen.

Die craniosacrale Osteopathie:
Sie umfasst den Schädel (Cranium) und das Kreuzbein (Sacrum) und das dazwischen liegende Nervensystem.

Die viscerale Osteopathie:
Beinhaltet die Behandlung der inneren Organe in ihrer Eigenbeweglichkeit und Aufhängung sowie der Gefäßsysteme.

Die parietale Osteopathie:
Sie widmet sich dem Bewegungsapparat, den Knochen, Gelenken, Bändern, Muskeln, Fascien usw.

Als weiterer Bereich hat sich in jüngster Zeit die psychodynamische Osteopathie entwickelt.
Hier geht es vornehmlich um die Diagnostik von psychodynamischen Beschwerden und um die Integration des Erlebten.

 

Wo kann Osteopathie u. a. eingesetzt werden?

Im Bereich des Bewegungsapparates:

Gelenkprobleme, Hexenschuss, Ischialgien, nach Schleudertraumen, bei Verstauchungen und bei anderen Verletzungsfolgen

Im internistischen Bereich:

Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Organsenkungen, Operationsfolgen wie Narben mit anschließenden Verwachsungen, funktionelle Herzbeschwerden,
Stauungsbeschwerden

Im Hals-Nasen-Ohren Bereich:

Nasennebenhöhlenentzündungen, chronische Mittelohrentzündungen, Schwindel, Tinnitus, Kiefergelenksproblematiken

In der Kinderheilkunde:

Geburtsfolgen wie Schädel- oder Gesichtsverformungen, Schiefhals, Kiss-Syndrom, Skoliose, Verdauungsstörungen, “Spuckkinder”, bei Lern- und Konzentrationsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS), in der Begleitung der Entwicklung behinderter Kinder

Im urogenitalen Bereich:

Chronische Blasenentzündungen, Inkontinenz, Entleerungsstörungen, Organsenkungen, Geburtsvorbereitung und Nachsorge

Im psychosomatischen Bereich:

posttraumatische Belastungsstörungen und andere psychosomatische Beschwerden

Behandlung


Fluidum

Für A. T. Still schien alles zu fließen. Das “Fluidum” oder die Lebenskraft standen daher im Mittelpunkt.

Ziel der Osteopathie war es, “mit den Händen der Zirkulation des Fluidums zu dienen”.

In der Praxis Fluidum möchte ich Ihre Lebensenergie in Bewegung halten und fördern.

Mein Motto: “Lebensfreude durch Bewegung und Entwicklung.”

Fisch

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